Sicherheit

Spione von BILD und CO

Wie in Bilder versteckte Scripte Internet-User nach Kaufverhalten und Gesinnung ausspähen

Was mag näher liegen? Die eigene Sicherheit oder schnell befriedigte Kaufabsichten? Oder anders gefragt: Weiß einer überhaupt, wo die Sicherheitsschlösser begraben liegen? Nein, dieses Thema geht zwar nicht an der Wirklichkeit vorbei, erscheint aber den meisten Menschen als lästig und weit hergeholt. Dabei sind sich die meisten Menschen nicht bewußt, welche Gefahren sie verdrängen, sollten sie mal wieder im Netz der Netze unterwegs sein. Bankgeschäfte, klar! alles von zu hause aus. Und einkaufen online, brauchste ja keinen Einkaufswagen. Der kommt Tage später an die Türe...

Nein, die meisten Menschen haben ganz einfach keine Ahnung, was im Netz abgeht, nämlich... Sicherheit. Diese ist ein hohes Gut, doch so schnell ist sie verraten, wenn man die Zeitgenossen von der Seite beobachtet... Kaum einer wird sich darüber im Klaren sein, welche Technologien heute eingesetzt werden, um das Surfverhalten der Menschen auszuspionieren, um Spuren im Netz von "Verbrauchern" aufzustöbern, mit denen man "erpressbar" zu werden scheint.

Alles keine Themen freilich für's Heute, selbst nicht für die allzuschlauen Radgeber im Fernsehen. Letztere sind ja Mittäter im Spiel um's große Geld.
Und dieses wird heute im "Netz" gemacht, mit dem Netz und abgefischt wird die breite Masse von Nutzern des Internets. Noch nie wurde das Spiel derart auf die Spitze getrieben wie in diesen Tagen und das große Zähneklappern wird folgen (haben...).

Der große Bruder lauert tatsächlich allgegenwärtig, denn die unvermeidlichen Smartphones sind immer dabei und mit ihnen völlig verkannte Scripte, die zu schreiben heuter jeder Seppl in der Lage zu sein scheint. Sein oder Schein ist die Frage, denn heute stehen Bilder, Grafiken, GIFs als vollkommen neue Bedrohungen im Raume. Heute kommen die Kekse nicht als kleine Zeilenteufel auf den Rechner, sondern eben als Grafiken, die den Rechner in Beschlag nehmen, selbst wenn das Gesehene längst aus dem Cache verschwunden ist. Jede aufgesuchte Internetadresse wird heute als Protokoll tief im System gespeichert und auslesbar für Werbetreibende und... Geheimdienste verknüpft. Der Käufer am Rechner ist vollkommen gläsern und die meisten Menschen tun so, als wäre dies ihnen vollkommen egal.

Eigentlich ein Unding!
Evercookies, wie man die Übeltäter heute bezeichnet, graben sich tief ins System ein und lassen sich nur mittels spezieller Software löschen. Wer also glaubt, den CCleaner einfach mal so laufen zu lassen, oder den Virenscanner anzuwerfen, wird heute nicht mehr Herr der Lage sein. Selbst die ach so fortschrittlichen Windows-Betriebssysteme müssen als Einfallstore für Schadsoftware bezeichnet und von der Benutzung abgeraten werden. Linux ist sicher nicht sicher vor Schadsoftware und es muss gewarnt werden davor, sich als Linux-User in Sicherheit zu wähnen. Dies ist eindeutig nicht der Fall.

Eigentlich müßte man generell raten, nicht im Netz zu kaufen, schon gar nicht Online-Zeitungen wie BILD und SPIEGEL.de zu benutzen, diese sind höchst gefährlich, was die Sicherheit angeht. In vielen Grafiken sind Scripte versteckt, welche die Computer ausspähen und tief im System hängen bleiben. Nicht nur das Kaufverhalten wird erforscht, sondern die "Gesinnung" der Nutzer, ob nun Porno oder auf Radikalinsky-Seiten. Selbst wenn der User im Dark-Net unterwegs ist, wird dieser mittels "Lupen-Cookies" ausspioniert. Die "Geheimdienste" und Sicherheitsfirmen, heute privat, nutzen Bilder, um die Leute zu observieren. Selbst in Passfotos, welche als Suchbilder verkauft werden, sind Scripte eingearbeitet, die tief im System laufen und Informationen nach außen geben. Eigentlich unglaublich, oder?

Dieses Wissen sollte eigentlich vor Terror schützen, tut es aber nicht. Wer als "Angreifer" in die Menge geht, späht vorsorglich die analoge Welt aus und warnt die Mitkämpfer, Passbilder auf dem Computer zu öffnen. So bleibt man unerkannt. Aber die Dinge liegen natürlich anders, wie man weiß, weil doch alle Gewalt vom Staate ausgeht, auch jener verdammte Terrorismus, ob nun von links oder rechts, oder aus dem Barte. Die Bärte sind heute schlauer als die so genannten Dienste im Innern, weil sie von dort ihre Informationen beziehen und natürlich auch das Geld, was zum Terror unbedingt benötigt wird.

Wer also "sicher" gehen will und nicht ins Netz diverser Spione, wird sich mit spezieller Software auseinander setzen müssen, welche den Rechner bereinigt. Wohl aber ist der User gut beraten, sein Verhalten zu überprüfen, um generell dem "offiziellen Internet" aus dem Wege zu gehen...
Uwe Reinwardt